Showing posts with label deutsche Reparationen für Hellas. Show all posts
Showing posts with label deutsche Reparationen für Hellas. Show all posts

Wednesday, June 5, 2019

Die offiziellen beispiellos frechen und imperialistischen und authentisch deutschen Erklärungen des deutschen Auswärtigen Amts. Deutschland ist eine Schande!



https://www.auswaertiges-amt.de/de/newsroom/regierungspressekonferenz/350810#content_0

Erklärungen des Auswärtigen Amts in der Regierungspressekonferenz vom 05.06.2019

Forderung Griechenlands nach Verhandlungen über Reparationen

FRAGE VALASSOPOULOS: Eine Frage an das Außenministerium: Griechenland hat Deutschland gestern eine diplomatische Verbalnote geschickt und fordert offizielle Verhandlungen über Kriegsreparationen. Wissen Sie das, und was sagen Sie dazu?



BREUL (AA): Ich kann Ihnen bestätigen, dass wir gestern eine Verbalnote erhalten haben; die hat der griechische Botschafter im Auswärtigen Amt übergeben. Den Inhalt prüfen wir derzeit, ebenso die Resolution des griechischen Parlaments zu diesem Thema, die Ihnen bekannt ist. Eine Verbalnote ist grundsätzlich eine Art der vertraulichen Kommunikation, daher werde ich mich zum genauen Inhalt hier nicht weiter äußern können.
FRAGE PAPPAS: Herr Breul, zum genauen Inhalt vielleicht nicht, aber zu der Position der deutschen Regierung zu diesem Thema vielleicht doch, oder?
BREUL: Ja, ich glaube, das hat Herr Seibert hier schon getan ‑ ich meine, es war irgendwann Ende April ‑, und an dieser grundsätzlichen Position hat sich nichts geändert.
ZUSATZFRAGE PAPPAS: Zu dieser Position der deutschen Regierung gehört die Äußerung, dass dieses Thema schon abgeschlossen worden sei, und dazu gehört auch das Thema der Zwangsanleihe, die Deutschland in Griechenland während der deutschen Besatzung im Zweiten Weltkrieg genommen hat. Diese Zwangsanleihe damals war ein bilateraler Vertrag zwischen der Reichsbank und der griechischen Bank, und die Frage ist: Warum gehört das auch zu diesem Topf von Kriegsreparationen, wobei zwei Raten allerdings schon zurückgezahlt worden sind?
BREUL: Ich kann dazu nur sagen, dass auch die Frage der Anleihe keine neue ist und unserer Meinung nach ‑ ich kann es gerne wiederholen ‑ über 70 Jahre nach dem Kriegsende und mehr als 25 Jahre nach dem Zwei-plus-Vier-Vertrag die Reparationsfrage rechtlich und politisch abgeschlossen ist.
FRAGE: Das war der erste offizielle Schrieb von Griechenland. Ist eine offizielle Antwort von Deutschland nicht angebracht?
BREUL: Wie gesagt, das ist eine Verbalnote, die gestern eingegangen ist. Die werden wir prüfen. Manche Verbalnoten bedürfen einer Antwort, andere bedürfen es nicht. Da wage ich heute keine Prognose.
FRAGE KOUPARANIS: Nun wollen Sie nicht zum Inhalt der griechischen Verbalnote eingehen, aber das griechische Außenministerium hatte eine Erklärung abgegeben und gibt den Inhalt der Verbalnote wieder, nämlich die Forderung, dass Griechenland mit Deutschland in Gespräche eintritt, was die Forderung nach Wiedergutmachung, nach Reparationszahlungen, und die Zwangsanleihe während der Besatzungszeit betrifft.
Das vierte Thema ‑ vielleicht können Sie mir da eine Antwort geben, Frau Fietz ‑ ist das Thema von Raubkunst, also geraubten griechischen Kulturgütern. Was ist denn die grundsätzliche deutsche Haltung dazu?
FIETZ (BReg): Lassen Sie mich bitte noch einmal ganz grundsätzlich sagen ‑ was Herr Seibert hier an dieser Stelle auch schon gesagt hat ‑, dass sich Deutschland seiner historischen Verantwortung auf jeden Fall bewusst ist und dass wir um die große Schuld und um das große Leid wissen, dass Deutschland und Deutsche zuzeiten des Nationalsozialismus über Griechenland gebracht haben. Die Lehre, die wir daraus ziehen, ist, alles daranzusetzen, dass Deutschland und Griechenland als Freunde und Partner gute Beziehungen haben und dass sie sich gegenseitig zum Wohl beider Länder unterstützen. Das ist erst einmal das Grundsätzliche. Was das Juristische anbelangt, ist die deutsche Position hier auch klargestellt worden.
Was das Kunstthema anbelangt, gilt natürlich auch grundsätzlich, dass man im guten Einvernehmen miteinander handeln möchte. Details kann ich Ihnen dazu an dieser Stelle allerdings nicht nennen.
FRAGE PAPPAS: Vor ein paar Monaten ist eine Initiative namens „Respekt für Griechenland“ ins Leben gerufen worden. Das sind allein deutsche namhafte Politiker, Historiker und Künstler, die einen Dialog mit Griechenland fordern und eine Lösung vorschlagen. Dazu gehört auch die Entschädigung der griechischen Juden sowie auch Infrastrukturprojekte in Orten, an denen Gräueltaten passiert sind, und auch die sogenannte Zwangsanleihe. Wie steht die Bundesregierung dazu? Hat sie davon Notiz genommen? Kennt sie diese Initiative? Das ist eine rein deutsche Initiative.
BREUL: Zu dieser konkreten Initiative bin ich jetzt hier an dieser Stelle nicht sprechfähig; da mache ich mich gerne noch einmal schlau, wie das unsere Experten im Haus sehen.
Ich möchte aber noch einmal betonen: Natürlich setzen wir auf den Dialog mit Griechenland, natürlich stehen wir zu unserer politischen und moralischen Verantwortung für die Verbrechen im Zweiten Weltkrieg; das ist keine Frage. Uns ist nur wichtig, den Aspekt zu betonen, dass die Frage der Reparationen politisch und rechtlich abgeschlossen ist. Das schließt natürlich nicht aus, dass wir auch weiter daran arbeiten, etwa eine gemeinsame Erinnerungskultur zu entwickeln und sichtbare Zeichen der Versöhnung zu setzen. Wir haben zum Beispiel einen Deutsch-Griechischen Zukunftsfonds eingerichtet, mit dem wir Projekte vorantreiben wollen, die auf eine gemeinsame gute Zukunft der beiden Länder abzielen.
Es ist also nicht so, dass wir hier einfach das wiederholen, was wir immer gesagt haben, und damit ist Schluss. Nein, wir stehen zum Dialog, wir stehen zur Zusammenarbeit, und dabei soll es auch bleiben.
FRAGE KOUPARANIS: Herr Breul, in einem Bericht der Onlineausgabe einer auflagenstarken deutschen Zeitung habe ich das gestern gelesen. Da beruft man sich auf das Auswärtige Amt, und es heißt, dass mit der Verbalnote gestern auch der Bericht des griechischen Parlaments ‑ ich weiß nicht, 300 Seiten oder so ‑ übergeben worden sei ‑ es war aber recht missverständlich, ob das tatsächlich geschehen ist ‑ und dass Sie eben Zeit bräuchten, um sich über diesen Bericht kundig zu machen. Kann es denn sein, dass dieser Bericht, der 2016 fertiggestellt wurde und schon im letzten Jahr in Griechenland online zu lesen war, von der diplomatischen Vertretung in Athen dem Amt nicht übermittelt wurde?
BREUL: Doch. Ich glaube, Sie beziehen sich da auf eine Passage, in der wir darauf hingewiesen haben, dass uns die griechische Übersetzung des Parlamentsbeschlusses nicht vorliegt. Das heißt nicht, dass wir nicht verstehen würden, was da drinsteht, sondern dass es, da es da auch um rechtsförmliche Fragen geht, eigentlich nicht an uns ist, diese Übersetzung zu tätigen. Es ist vielmehr eine Sache des griechischen Parlaments oder aber der griechischen Regierung, uns sozusagen eine rechtsgültige, rechtsförmliche Übersetzung mitzuliefern. Das war sozusagen nur ein technischer Hinweis, und das soll nicht bedeuten, dass wir die Vorgänge in Griechenland nicht aufmerksam verfolgen würden und entsprechend auch Texte wahrnehmen, die verabschiedet werden.

Tuesday, March 5, 2019

Today Germany making nazi-propaganda against Greeks and paying pensions to Nazis murders

 german propaganda against Greeks, nowadays 


 


Today Germany paying pensions to Nazis murders



NDR/PANORAMA Kuno Haberbusch 
January 30, 1997
PressRelease

PANORAMA: Germany Pays Billions to Nazi WarCriminals
Nazi war criminals officially termed”victims”

        Billions of Marks from German taxpayers are beingpaid to Nazi war criminals and are called “victim”pensions. A spokesman for the German Ministry of Laborconfirmed that additional assistance money is beingspent on war criminals but claimed that nothing couldbe changed because of constitutional reasons. Thechairman of Germanys Jewish Community, Ignaz Bubis, wasshocked. He had never thought that “such people” weregetting additional financial payments from the Germangovernment. The PANORAMA report, by Volker Steinhoffand John Goetz, will air on Thursday, January 30, 1997at 9PM on the ARD German television network.
        The Nazi war criminals receive in addition to theirregular pensions “victim” pensions, according to theGerman “Social Compensation And Assistance To WarVictims” law (Bundesversorgungsgesetz — BVG). Lastyear alone, from Federal and Lander budgets, almost 13billion Marks was currently paid to over 1.1 million”victim” pensioners. To qualify for the “victim”pension, one must have been injured as a result of warservice. Because no one is excluded from the BVG, eachwar criminal who applies is granted a “victim” pensionif they can simply prove a war injury.
        PANORAMA found out that world-wide that numerousNazi war criminals, who today receive monthly paymentsbetween 100 and several thousand Marks from German taxpayers. The well-respected German military historianGerhard Schreiber estimates the number of war criminalsreceiving these extra payments from the Germangovernment at 50,000. Wolfgang Lehnigk-Emden, fromOchtendung near Koblenz, is one of the “victims.” According to a German federal court, Lehnigk-Emdenkilled 15 unarmed women and children in Caiazzo nearNaples in Italy in October 1943. Because Lehnigk-Emdenwas later injured (shot in the leg) while trying toescape from an allied POW camp and suffers a mildhandicap, he receives an additional “victim” pension.
        Another current recipient of victim pensions is theformer SS Hauptsturm-fuhrer Wilhelm Mohnke. Mohnke,who was a close confidant of Adolf Hitler andcommandant of the “Fuhrerbunker” in Berlin duringHitler’s last days. According to the US Department ofJustice “there is very substantial evidence pointing toWilhelm Mohnke’s personal involvement in theperpetration of Nazi war crimes” — for his role in themassacre of 72 American POWs in 1944 during the Battleof the Bulge.
        War criminals, that live outside of the borders ofGermany, also receive additional monthly “victim”payments from Germany. One of those is the formerAuschwitz lieutenant Thies Christophersen. Christophersen is also one of Germany’s leadingneo-Nazis, whose book “The Auschwitz Lie” is consideredto be “the bible of the Holocaust revisionistmovement,” according to PANORAMA. Christophersen livedin Denmark until 1995 and had his “victim” pensionsforwarded there. The payments to Christophersen wererecently put on hold, as he is a fugitive and theGerman pension authorities do not know where to sendhis money.
      Belgian parliament asks Berlin to stop payments to non-Germans who pledged allegiance to Hitler
      Adolf Hitler in Paris, 23 June 1940.
       Adolf Hitler in Paris, 23 June 1940. Photograph: Roger-Viollet / Rex Features
      Nearly 75 years after the second world war, Germany is still paying monthly pensions to collaborators of the wartime Nazi regime in several European countries including Belgium and Britain, according to Belgian MPs and media reports.
      The foreign affairs committee of the Belgian parliament this week voted in favour of a resolution urging the German federal government to put an immediate stop to the payments and publish a full list of those receiving them.
      “The receipt of pensions for collaborating with one of the most murderous regimes in history is in clear contradiction to the work of remembrance and for peace constituted in the European project,” states the resolution, which was passed unanimously.
      The document said nearly 30 people in Belgium are still receiving the payments under a decree by Adolf Hitler granting the same nationality and pension rights as German citizens to foreigners, including Waffen-SS volunteers, from Nazi-occupied territories who pledged “allegiance, fidelity, loyalty and obedience” to the Führer.
      German authorities have “consistently refused to communicate the list of pension recipients to their Belgian counterparts, citing legal concerns around the protection of privacy”, according to le Soir newspaper.
      The resolution’s authors, five MPs from French-speaking parties, said the monthly payments were made by individual German states and the names of the recipients were known to the German embassy in Brussels.



      Responding to the claims, the Germany labour ministry said 18 people in Belgium were receiving war pensions but “there are no former members of the Waffen-SS” among them. It did not name the pensioners or say on what grounds they were entitled to the payments.
      Authorities in Belgium were not aware of the pensioners’ identities, the Belgian MPs (Olivier Maingain, Stephane Crusnière, Véronique Caprasse and Daniel Senesael) said, adding that the situation was “the same in the UK, where former SS people also receive payments directly from the German länder [states] without the amounts being taxed or communicated to the British authorities”. The German embassy in London said it did not have any information about the Belgian allegations.
      The Belgian state broadcaster, RTBF, said similar payments were also being made in Spain, Sweden and Switzerland. In the Netherlands, historian Cees Kleijn has said war criminals may be among 34 former Nazi collaborators receiving German government pensions, according to the state broadcaster NOS.


      A jubilant crowd bearing images of Churchill and Roosevelt gathers outside the home of a Nazi collaborator in Brussels to celebrate the liberation of Belgium by Allied forces
      Pinterest
       A jubilant crowd bearing images of Churchill and Roosevelt gathers outside the home of a Nazi collaborator in Brussels to celebrate the liberation of Belgium by Allied forces. Photograph: Hulton Deutsch/Corbis via Getty Images

      Citing the work of a Belgian researcher specialising in the second world war, Alvin de Coninck, RTBF said the payments range from €435 to €1,275 a month, depending on the length of time the recipients – among a total of 80,000 Belgians convicted of various forms of wartime collaboration – had spent in prison after the war.
      By contrast, Belgian survivors among the 12 million foreigners from 20 countries who were enrolled in Nazi Germany’s forced labour schemes receive €50.



Sunday, February 24, 2019

Reparationsschuld: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa



Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes und umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während die großen Siegermächte in den ersten Nachkriegsjahren umfangreich entschädigt wurden, gingen die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Einer umfassenden, alle ehemals besetzten Länder und alle Opfergruppen einschließenden Kriegsentschädigung hat sich die deutsche Machtelite bis heute verweigert.