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Sunday, July 21, 2019

Cyril and Methodius: The Apostles of the Slavs (2013)

Cyril and Methodius: The Apostles of the Slavs (2013)

Cyrilos and Methodios were the biggest philosophers of all times. Because They didn't only write theories but they made it in praxis. And like every opened mind from Europe they were punished from the germans. Long live Slavs. Freedom for the people death to fascism!


Friday, June 28, 2019

Deutscher Imperialismus 1864 - 2006




30. Mär. 1990 Der westdeutsche Kanzler Kohl (CDU) fordert auf einem westdeutsch-britischen Gipfeltreffen in Cambridge, Polen solle sich für das „nach 1945 an Deutschen begangene Unrecht“ entschuldigen.
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2. Mär. 1990 Der westdeutsche Kanzler Kohl (CDU) macht eine gleichlautende Erklärung von westdeutschem Bundestag und DDR-Volkskammer zur Gültigkeit der polnischen Westgrenze von einem polnischen Reparationsverzicht und der Frage der deutschen Minderheit in Polen abhängig. 
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17. Jun. 1991 Ein „Nachbarschafts- und Zusammenarbeitsvertrag“ Deutschlands mit Polen wird abgeschlossen. Im Laufe der nächsten 13 Jahre wird Deutschland 70% der Verpflichtungen nicht erfüllen, die aus diesem Abkommen resultieren.
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14. Nov. 1990 Ein „Vertrag über die Bestätigung der bestehenden Grenze“ zwischen Deutschland und Polen wird in der Hauptstadt Warszawa abgeschlossen. „Die Volksrepublik Polen besitzt über die Gebiete östlich von Oder und Neiße keine territoriale Souveränität, sondern lediglich Gebietshoheit.“ ― Hartmut Koschyk (CDU), BDV-Generalsekretär, 17. Okt. 1991 „[Deutschland hat es im Jahr 1990] in einem diplomatischen Bravourstück verstanden, […] sich […] der von den Siegermächten des Zweiten Weltkriegs intendierten abschließenden Regelung des Verhältnisses zwischen dem wiedervereinten Deutschland und Polen zu entziehen.“ ― Christoph Koch, Präsident der „Deutsch-polnischen Gesellschaft“, 11. Apr. 2005 (www.german-foreign-policy.com)  
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16. Feb. 1990 Die Forderung der polnischen Regierung, an allen „Zwei-plus-Vier-Gesprächen“ die Polen betreffen, teilzunehmen, wird von der westdeutschen Regierung zurückgewiesen.
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20. Mär. 2005 Das deutsche „Zentrum für angewandte Politikforschung“ (CAP) veröffentlicht den so genannten „Plan B“ für den Fall eines Scheiterns der Ratifikation des „Europäischen Verfassungsvertrags“. „Folgendes Bild von Kerneuropa, den Vereinigten Staaten von Europa, und der diese umgebenden Europäischen Union [könnte sich] herausschälen: Zu Kerneuropa müssten auf jeden Fall die deutschfranzösische Allianz und die anderen Gründungsstaaten der EU (Italien, Benelux) gehören; dazu kämen – aus historisch-kulturellen Gründen […] – die mitteleuropäischen Länder (Österreich, Polen, Tschechische Republik, Slowakei, Ungarn, Slowenien und Kroatien), denen irgendwann einmal – schon aus geographischen Gründen – die Schweiz folgen wird. […] Um dieses Kerneuropa herum würden sich – einer Schale gleich – im Rahmen der auf dem Stand einer großen Friedens- und Freihandelszone verharrenden EU weitere subregionale Blöcke gruppieren: Großbritannien und Irland; Skandinavien und Baltikum; Balkan und Levante (unter Einschluss Griechenlands, der Türkei und Israels).“ ― Winfried Veit (SPD), Direktor der FES der SPD in Frankreich, Feb. 2005 (IPG 2/2005) 

Zur Erinnerung: „Großdeutschland besteht […] aus einem großdeutschen Bunde und einem großdeutschen Zollverein. Der großdeutsche Bund wird gebildet aus dem jetzigen kleindeutschen Kaiserreich einschließlich Luxemburg, den Niederlanden (Holland und Belgien), der deutschen schweizer Eidgenossenschaft, dem österreichischen Kaiserreich. Der großdeutsche Zollverein wird gebildet aus dem großdeutschen Bunde, den baltischen Fürstentümern, dem Königreich Polen, dem Königreich Ruthenien, dem Königreich Rumänien, dem Königreich Großserbien.“ ― Ernst Hasse, ADV-Chef, über das fiktive Deutschland des Jahres 1950, 1895 (Opitz, Europastrategien des deutschen Kapitals, S. 116) 
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13. Dez. 2003 Auf dem „Europäischen Rat“ in der belgischen Hauptstadt Brussel versucht Deutschland mit dem Komplizen Frankreich seine politische und militärische Vormachtstellung durch eine maßgeschneiderte EU-Verfassung zu zementieren. Hauptsächlich Polen und Spanien leisten Widerstand. Die Idee zur EU-Verfassung entstand im deutschen Auswärtigen Amt.
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22. Jun. 2002 Der bayerische Ministerpräsident Stoiber (CSU) fordert von Polen die Aufhebung der Schutzgesetze des Präsidenten Bolesław Bierut („Polnische Arbeiterpartei“ – PPR) von 1947. Zur Erinnerung: „Die deutsche Frage bleibt offen, solange wir es wollen.“ ― Hans Jahn, Präsident der „Pommer’schen Abgeordnetenversammlung“, 31. Dez. 1984 
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18. Sep. 1999 Das „Multinationale Korps Nordost“ aus dänischen, deutschen und polnischen Truppen wird im polnischen Szczecin stationiert. Kanzler in SzczecinDas Korps hier in Stettin bedeutet keine Expansion der Deutschen und Dänen gegen den Osten, sondern eine Wiedervereinigung Europas.“ ― Volker Rühe (CDU), deutscher Verteidigungsminister, 24. Aug. 1998 (Sommerrock, Polen ist noch nicht verloren - wieder, www.arbeiterbund-fuer-den-wiederaufbau-der-kpd.de) „Der einzige französische Beitrag zur Eindämmung des deutschen Expansionismus bestand darin, die Unantastbarkeit der Oder-Neiße-Grenze zu sichern. Aber ich gehe nicht davon aus, dass es dabei bleibt. Sehen Sie sich die deutsch-polnische Grenze an, sie verläuft wenige Kilometer östlich von Berlin. Sie glauben doch nicht, dass es noch lange so bleibt? […] In den Randgebieten zu Deutschland wird die wirtschaftliche Macht der Deutschen den Spielraum des polnischen Souveräns erheblich einschränken. Ähnlich wie im US-Grenzland zu Kanada, vielleicht sogar etwas stärker.“ ― Pierre Marion, ehemaliger Chef des französischen „Generaldirektorats für äußere Sicherheit“ (DGSE), 28. Okt. 1999 (Wirtschaftswoche, 28.10.1999) 
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5. Sep. 1998 Das Dokument über das „Multinationale Korps Nordost“ Deutschlands mit Polen und Dänemark wird abgeschlossen.

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15. Dez. 1995 Gründung der „Europaregion Pommern“ auf Initiative der deutschen InterReg im polnischen Szczecin. Das Gebilde umfasst Teile Mecklenburg-Vorpommerns, Brandenburgs, Polens und Schwedens. „Es wäre ein historischer Misserfolg, wenn wir uns mit der Deutschen Wiedervereinigung zufrieden geben würden.“ ― Helmut Kohl (CDU), deutscher Kanzler, 16. Jun. 1992 (Süddeutsche Zeitung, 16.06.1992)

 Zur Erinnerung: „Wie soll Pommern die Freiheit wiedererlangen, wenn nicht Europa bis zum Schwarzen Meer geht?“ ― Philipp von Bismarck-Schönhausen (CDU), Sprecher der „Pommer’schen Landsmannschaft“, 21. Apr. 1984 (Pommersche Zeitung, 21.04.1984)   
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21. Dez. 1993 Gründung der „Europaregion Pro Europa Viadria“ auf Initiative der deutschen InterReg. Das Gebilde umfasst Teile Brandenburgs und Polens. „Deutsch sein heißt […] nie sich auf diesen Raum zwischen Aachen und Frankfurt an der Oder zu begrenzen.“ ― Arnulf Baring, deutscher Historiker, 9. Jun. 2004 (Phoenix, 09.06.2004)

 Zur Erinnerung: „Wir wollen Eure schlesische Heimat mit den Mitteln der Politik zurückgewinnen.“ ― Jacob Kaiser (CDU), westdeutscher Minister für gesamtdeutsche Fragen, Sep. 1951 (Hamburger Echo, 17.09.1951) 
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21. Sep. 1993 Gründung der „Europaregion Spree-Neiße-Bober“ auf Initiative der deutschen InterReg. Das Gebilde umfasst Teile Brandenburgs, Sachsens, Polens und Tschechiens. „Die Sache darf von polnischer Seite nicht so aufgefasst werden, als wollten die Deutschen durch die Hintertür in ihre früheren Gebiete zurückkehren. Vielmehr geht es um eine Integration im Sinne der europäischen Idee.“ ― Elmar Pieroth (CDU), Berliner Finanzsenator, 12. Mär. 1992 

Zur Erinnerung: „Gibt es überhaupt noch Schlesier? Auf diese freche Frage wollen wir hunderttausendfach antworten. Solange es Deutschland gibt, wird es auch Schlesier geben.“ ― Herbert Hupka (CDU), deutscher Abgeordneter, 17. Jun. 1983 (Giordano, Die zweite Schuld, S. 296)  
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Sep. 1990 Die westdeutsche Zeitschrift „Deutscher Ostdienst“ veröffentlicht die Polen-Pläne des BDV: Bildung eines exterritorialen Freihafens „Stettin“ mit Umland unter deutsch-polnischer Verwaltung. Im Weiteren sollen die Städte Kostrzyn, Słubice und Zgorzelec eine gemeinsame Kommunalverwaltung erhalten. Am Ende soll der Aufbau einer autonomen Landesverwaltung mit eigenen Hoheitsbefugnissen stehen. „Wir aber wollen uns innerlich rüsten, […] um an der […] Ordnung im Osten mitzuwirken, wenn die Stunde ruft.“ ― Franz Thedieck, Staatssekretär im westdeutschen Ministerium für gesamtdeutsche Fragen auf einem Treffen der „Landsmannschaften der Westpreußen“, 21. Sep. 1952 (Badische Zeitung, 24.09.1952) „Wir wollen – und das sage ich mit Bedacht, dies ist Inhalt unserer Politik – Grenzen einen neuen und zukunftsweisenden Charakter verleihen: nicht den der Entzweiung, sondern den der offenen Wege und der Chance zur Begegnung in Freiheit.“ ― Helmut Kohl (CDU), westdeutscher Kanzler, 5. Aug. 1990 (Ludwig, Polen und die deutsche Frage, S. 256) „In dem Maße, in dem Großmacht vom Begriff des Militärischen und Territorialen zu dem des Wirtschaftlichen und Technologischen überwechselt, erscheint Deutschland für die Länder Osteuropas als ein Hoffnungsträger, ein Förderer, ein Bringer. Dies ist aber die alte Reichs-Figur.“ ― „Die Welt“,

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Jun. 1990 Vermehrte Reisen westdeutscher „Vertriebenen“- Funktionäre nach Polen (v.a. im Regierungsbezirk Slaskie) heizen dort die Stimmung an. Die Funktionäre werben für eine Volksabstimmung, bei der nicht nur die jetzige Bevölkerung, sondern auch die deutschen „Vertriebenen“ und ihre Nachkommen darüber entscheiden sollen, ob das Gebiet bei Polen bleiben oder unter „europäische Verwaltung“ gestellt werden solle. „Der Nationalstaat ist am Ende des 20. Jahrhunderts ökonomisch, ökologisch, militärisch und kulturell überholt. Kulturell müssen wir hinunter zu den Stämmen, zu den kleinen sprachlichen, ethnischen, landsmannschaftlichen Einheiten, zu einem Föderalismus, in dem die Basken sich so frei fühlen wie die Flamen, die Wallonen, die Slowaken und die Bayern oder die Sachsen.“ ― Peter Glotz (SPD), westdeutscher Abgeordneter, Jan. 1990 (Die N
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7. Dez. 1970 Der „Warschauer Vertrag“ der BRD mit Polen wird abgeschlossen. Unterzeichnung in Warszawa „Unsere Gebietsforderungen gehen bis weit hinter die Oder-Neiße-Linie. Wir wollen die alten deutschen Herrschaftsgebiete wiederhaben. Das Jahr 2000 darf nicht zum 83. Jahr der Oktoberrevolution in der Welt werden.“ ― Kai von Hassel (CDU), schleswig-holsteinischer Ministerpräsident, 30. Jun. 1961 (Deutsche Volkszeitung, 30.06.1961)  

Sunday, February 24, 2019

Ostarbeiterin: Polin und Russin in NS-Diktatur Zwangsarbeit und Exterminierung. Heute selbe Situation

heute                                                                 







































NS-Diktatur

                        






Deutschland, Januar 1945


Wie ergeht es der Ostarbeiterin Helena B. 

aus Kiew in Deutschland?

Helena hat ein neues Kleid geschenkt bekommen. 

Leider ist es etwas zu groß für sie. Ihre neue Pflegemutter, 

deren Haushalt sie so gut besorgt, ändert es selbst und freut sich 

mit ihr zusammen über das schmucke, hübsche Gewand.
250-45
SS-PK Bogner





                               

Reparationsschuld: Hypotheken der deutschen Besatzungsherrschaft in Griechenland und Europa



Die Reparationsfrage ist nach wie vor ein brisantes und umstrittenes Kapitel der deutschen Nachkriegsgeschichte. Während die großen Siegermächte in den ersten Nachkriegsjahren umfangreich entschädigt wurden, gingen die kleineren Länder Europas und zahlreiche Opfergruppen weitgehend leer aus. Zu ihnen gehörte auch Griechenland, das bis auf den heutigen Tag Entschädigungen für die Opfer der Massaker und die Ausplünderung seiner Volkswirtschaft einfordert. Einer umfassenden, alle ehemals besetzten Länder und alle Opfergruppen einschließenden Kriegsentschädigung hat sich die deutsche Machtelite bis heute verweigert.



Thursday, May 17, 2012

Vom Zweiten zum Dritten Weltkrieg: Die globale NATO und das remilitarisierte Deutschland

Vom Zweiten zum Dritten Weltkrieg: Die globale NATO und das remilitarisierte Deutschland



Der US-Journalist Rick Rozoff befasst sich erneut mit den durch die NATO-Gründung verfolgten Absichten und den Gründen für Deutschlands schnelle Remilitarisierung.

Von Rick Rozoff, Stop NATO
GLOBAL RESEARCH, 15.07.09
( http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=14377 )

Die Wiedervereinigung Deutschlands im Jahr 1990 war nicht der Auftakt zu einer allgemeinen Tendenz in Europa, sie war eher eine Anomalie. Im Jahr danach zerbrach die Sowjetunion in ihre fünfzehn Einzelrepubliken, und derselbe Prozess setzte auch in Jugoslawien ein; er wurde beschleunigt von Deutschland, das die Teilrepubliken Kroatien und Slowenien, die von einem Staat abgefallen waren, der aus den Zerstörungen des Ersten Weltkriegs entstanden und nach dem Zweiten Weltkrieg wieder auferstanden war, sofort anerkannte.

Zwei Jahre später spaltete sich auch die Tschechoslowakei auf, die wie die Sowjetunion und Jugoslawien als multinationaler Staat aus dem Ersten Weltkrieg hervorgegangen war.

Mit der Eingliederung der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik in die Bundesrepublik, die bereits seit 1949 den Alleinvertretungsanspruch für ganz Deutschland beansprucht hatte, wurde die komplette Nation einer gemeinsamen Militärstruktur untergeordnet und in den NATO-Block eingebracht.

Nachdem es schon keine Zeit bei seiner Installierung als Kontinentalmacht verloren hatte, machte das vereinte Deutschland sofort seinen Anspruch als geopolitische Militärmacht geltend, indem es seine Aufmerksamkeit einem Teil Europas zuwandte, auf dem es schon in zwei Weltkriegen agiert hatte: dem Balkan.

Mit Militäreinsätzen und Interventionen in Kroatien, Bosnien, im Kosovo und Mazedonien, die bereits 1995 begannen und über 2001 hinaus andauerten, hat die deutsche Bundeswehr eine Barriere überwunden, ein Tabu verletzt und einen neuen Präzedenzfall geschaffen, der an die Besetzung des entmilitarisierten Rheinlandes im Jahr 1936 erinnert, diese schamlose Verletzung des Versailler Vertrages von 1919. Der Einmarsch der Hitler-Wehrmacht ins Rheinland wird von Historikern als Ausgangspunkt für die Expansionspläne des Dritten Reiches und den Zweiten Weltkrieg angesehen. Diese Annahme trifft tatsächlich zu, denn auf die Provokation von 1936 folgten im nächsten Jahr die Bombardierung der spanischen Stadt Guernica, der Münchener Verrat an der Tschechoslowakei und der Anschluss Österreichs im Jahr 1938 und der Überfall auf Polen im Jahr 1939; damit war die zweite europäischen Feuersbrunst entfacht, die erst endete, als etwa fünfzig Millionen Menschen getötet worden waren.

Den Vergleich zwischen dem Einmarsch des deutschen Militärs ins Rheinland 1936 und seinem (erneuten) Auftauchen auf dem Balkan in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts werden nur diejenigen für zu gewagt halten, die sich nicht mehr an die Geschichte der ersten Jahre sofort nach dem Zweiten Weltkrieg erinnern.

Auf der letzten der drei Zusammenkünfte der im Zweiten Weltkrieg gebildeten Koalition gegen die (faschistischen) Achsenmächte, zu der sich die Führungspersonen Großbritanniens, der Sowjetunion und der Vereinigten Staaten in Potsdam, Deutschland, nach der Niederlage des Dritten Reiches trafen, haben Winston Churchill [der später von seinem Nachfolger als Premierminister, Clement Attlee, abgelöst wurde], Joseph Stalin und Harry Truman präzise Vorstellungen entwickelt, wie Europa im Allgemeinen und Deutschland im Besonderen in der Nachkriegsperiode aussehen sollten.

Die Potsdamer Konferenz legte in einem Protokoll fest, dass "eine vollständige Abrüstung und Entmilitarisierung Deutschlands" stattfinden müsse und alle Anlagen der deutschen Industrie, die zu militärischen Zwecken verwendet werden könnten zu demontieren seien. Außerdem wurden alle militärischen und paramilitärischen deutschen Verbände aufgelöst, und den Deutschen die Produktion jeglicher Waffen verboten.

Im Rückblick wird jetzt deutlich, dass zwei Nationen, deren Staatschefs anwesend waren entweder überhaupt keine Pläne zur Verwirklichung des Potsdamer Abkommens hatten, oder sie schnell wieder aufgaben.

Ein britisches Dokument, das in den Monaten vor der Kapitulation Nazi-Deutschlands im Mai 1945 und der nachfolgende Potsdamer Konferenz, die vom 17. Juli bis zum 2. August dauerte, erarbeitet wurde, trägt den Titel: "Operation Unthinkable: Russia: Threat to Western Civilization" (Operation Undenkbar: Die Bedrohung der westlichen Zivilisation durch Russland); es wurde freigegeben und 1998 veröffentlicht. Eine Fotokopie dieses Dokuments des Gemeinsamen Planungstabes des britischen Kriegskabinetts, das die Daten 22. Mai, 8. Juni, und 11. Juli 1945 trägt, ist verfügbar auf der Website der Northwestern University in Boston unter http://www.history.neu.edu/PRO2/. (Darin heißt es auf Seite 002, nachzulesen unter http://www.history.neu.edu/PRO2/pages/002.htm :)
"Das übergeordnete politische Ziel ist es, Russland den Willen der Vereinigten Staaten und des Britischen Empires aufzuzwingen. ..."

"Ein schneller Erfolg könnte die Russen veranlassen, sich unserem Willen zu unterwerfen. ... Das müssen aber die Russen entscheiden. Wenn sie den totalen Krieg wollen, können sie ihn haben."
Vor einigen Jahren wurde in einer russischen Einschätzung des Dokumentes festgestellt: "Es war die Grundlage für die berüchtigte 'Operation Unthinkable', die den Zweiten Weltkrieg ohne Zwischenstadien sofort in den Dritten Weltkrieg münden lassen wollte, mit der Absicht, der Sowjetunion eine totale Niederlage zuzufügen und sie als Vielvölkerstaat zu zerstören." [1] Die endgültige Niederlage der Sowjetunion und der Zerfall des Vielvölkerstaats trat dann tatsächlich im Jahr 1991 ein.

Schon in dem britischen Dokument aus dem Zweiten Weltkrieg wird die Sowjetunion übrigens durchgängig als Russland bezeichnet, und es enthält Pläne nicht nur für einen Krieg, sondern auch für eine Änderung des politischen Systems und eine Zerstückelung der Sowjetunion nach dem (darin skizzierten) Dritten Weltkrieg.

Als Ende der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts Einzelheiten über die 'Operation Unthinkable' bekannt wurden, kamen die stärkste Reaktionen – was nicht überrascht – aus dem postsowjetischen Russland.

Im März 2005 wurde der russische Historiker Valentin Falin (der 1971 bis 1978 Botschafter der Sowjetunion in der Bundesrepublik Deutschland war) von RIA Novosti interviewt. In dem Interview, das die Nachrichtenagentur unter der Überschrift "Russland wäre mit den Dritten Weltkrieg konfrontiert worden, wenn es Berlin nicht erstürmt hätte" auf ihrer Website veröffentlicht hat, werden Details aus den Plänen Churchills mitgeteilt:
"Der neue Krieg sollte am 1. Juli 1945 beginnen. Amerikaner, Kanadier, die britischen Einheiten in Europa, das polnische Expeditionskorps und die 10 bis 12 deutschen Divisionen, die noch nicht aufgelöst worden waren und in Schleswig-Holstein und im südlichen Dänemark bereitstanden, sollten an der Operation teilnehmen." [2]

In weiteren Beobachtungen, die in der Überschrift des Interviews angesprochen werden, trug Falin vor: "Hinter dem Entschluss der sowjetischen Führung, Berlin zu erobern und die Demarkationslinien zu erreichen, die 1945 auf der Konferenz in Yalta von Stalin, Roosevelt und Churchill vereinbart worden waren, stand die äußerst wichtige Absicht, unter allen Umständen das politisches Vabanquespiel zu vereiteln, das der britische Premierminister (Churchill) mit Unterstützung einflussreicher US-Kreise einfädeln wollte, um den Zweiten Weltkrieg nahtlos in den Dritten übergehen zu lassen, in dem sich unsere bisherigen Verbündeten in Feinde verwandelt hätten." [3]

Der russische Wissenschaftler und Autor des Buches "Zweite Front" (erschienen als Knaur-Taschenbuch, 1997), besteht darauf, dass die Einnahme Berlins, die 120.000 sowjetische Soldaten das Leben gekostet hat, westliche Pläne vereitelte, die eine Verlängerung des Zweiten Weltkriegs in einen Dritten nach sich gezogen hätten.

"Der Kampf um Berlin ernüchterte ziemlich viele der Kriegstreiber und erfüllte deshalb seinen politischen, psychologischen und militärischen Zweck. Glauben Sie mir, es gab viele politische und militärische Figuren im Westen, die sich durch die leichten Siege in Westeuropa im Frühjahr 1945 (zu weiteren Taten) ermutigt fühlten.

Einer von ihnen war der amerikanische General George Patton. Er verlangte hysterisch, den Vormarsch der amerikanischen Truppen über die Elbe, durch Polen und die Ukraine bis nach Stalingrad fortzusetzen, um den Krieg in der Stadt zu beenden, in der Hitler geschlagen worden war. Patton nannte die Russen 'die Nachkommen Dschingis Khans'. Auch Churchill war bei der Wahl von Bezeichnungen für die Menschen der Sowjetunion nicht besonders zimperlich. Er bezeichnete die Bolschewiken als 'Barbaren' und 'bösartige Paviane'. Kurz gesagt, die 'Theorie vom Untermenschen' war offensichtlich kein deutsches Monopol." [4]

In einem nachfolgenden Interview mit RIA Novosti lieferte Falin weitere Informationen:

"Joseph Clark Grew, ein Staatssekretär im US-Außenministerium, schrieb im Mai 1945 in sein Tagebuch, dass infolge des Krieges die Vorherrschaft und Überlegenheit Deutschlands und Japans an die Sowjetunion übergegangen sei, die in Zukunft die Amerikaner genau so bedrohen könnte, wie es die (beiden) Achse-Mächte getan hatten. Er fügte hinzu, dass ein baldiger Krieg gegen die Sowjetunion so sicher sei, wie irgendetwas auf dieser Welt sein könnte. Grew soll ein Freund des verstorbenen Präsidenten Roosevelt gewesen sein." [5]

An die Dimensionen der "Operation Unthinkable" erinnernd – der gemeinsame Überfall und die Invasion sollten mit 112 - 113 Divisionen, darunter 10 - 12 Wehrmachts-Divisionen, durchgeführt werden – fügte der russische Historiker hinzu: "In dem Dokument über die 'Operation Unthinkable', das 1998 freigegeben wurde, ist nichts zu der Propagandalüge über Moskaus angebliche Pläne gesagt, 'das wehrlose Europa' zu besetzen und bis zur Atlantikküste vorzustoßen, weil die Generalstabschefs nur praktische Operationsdirektiven erarbeiteten." [6]

In einem Artikel mit der Überschrift "Der Kalte Krieg war ein Nachkomme des heißen Krieges'', der ein Jahr später erschien, schrieb Falin, dass Stewart Menzies, der Chef des britischen Geheimdienstes MI 5, im unbesetzten Teil Frankreichs eine Reihe heimlicher Treffen mit seinem deutschen Gegenspieler, Admiral Wilhelm Canaris, hatte, um Möglichkeiten zu besprechen, wie Deutschland zum Freund und die Sowjetunion zum Feind (Großbritanniens) gemacht werden könnte. [7]

Fünfundsechzig Jahre nach der Niederlage Nazi-Deutschland sollte man sich wieder intensiver mit den Vorhaltungen befassen, dass Figuren aus der Regierung und dem Militär der USA und Großbritanniens schon vor dem Zweiten Weltkrieg mit den Nazis und in den letzten Tagen des Krieges wieder mit dem deutschen Verteidigungsministerium und Vertretern der Wehrmacht konspiriert haben.

Die im Westen zunehmende Tendenz, die Ergebnisse des Zweiten Weltkriegs zu revidieren, hat ihre bisher schlimmste Ausprägung in einer Passage der Resolution "Zur Wiedervereinigung des geteilten Europas" gefunden, die von der Parlamentarischen Versammlung der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa / OSZE am 3. Juli verabschiedet wurde; darin wird die ehemalige Sowjetunion (und als Rechtsnachfolger das gegenwärtige Russland) mitverantwortlich für die Provozierung des Zweiten Weltkriegs gemacht. (s. http://derstandard.at/fs/1246541335637/OSZE-Resolution-zum-Zweiten-Weltkrieg) Valentin Zorin, ein Veteran unter den russischen Journalisten, hat seine Leser in einem dazu verfassten Kommentar auf mehreren Ereignisse aufmerksam gemacht, die von führenden westlichen Kreisen und ihnen nahestehenden Medien und Wissenschaftlern gewöhnlich unter den Teppich gekehrt werden:
"Mit dem berüchtigten erfolglosen Münchener Komplott zwischen westlichen Politikern und dem Nazi-Führer wurde der Versuch unternommen, die deutschen Armeen gegen die Sowjetunion in Marsch zu setzen. In jenen Tagen bemühte sich Moskau um die Bildung einer Anti-Hitler-Koalition und lud zu diesem Zweck eine britische und eine französische Delegation zu Gesprächen ein, die sich aber lang hinzogen und erfolglos blieben. London und Paris sabotierten die Verhandlungen, während sie den Führer drängten, die UDSSR anzugreifen.

Sogar nachdem der Krieg ausgebrochen war, gaben hochrangige Politiker in London und Paris ihre Versuche nicht auf, die Divisionen Hitlers umzudrehen und sie auf die Sowjetunion zu hetzen. Während einer mehrere Monate andauernden Periode seltsamen Stillhaltens (im Westen), die als "komischer Krieg" bekannt ist, blieben sie an der Front absichtlich untätig, ließen aber maßgebliche britische und französische Politiker insgeheim weiter mit Hitler verhandeln.

Die Geheimnistuerei um diese Verhandlungen wurde fast ein halbes Jahrhundert später am 17. August 1987 mit Rudolf Hess begraben; Hitlers Stellvertreter in der Nazi-Partei war in Nürnberg zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden und im Gefängnis in Berlin-Spadau unter ungeklärten Umständen verstorben. Zehn Tage, bevor Deutschland die Sowjetunion angriff, war Hess allein nach Schottland geflogen, um Geheimgespräche mit Kreisen zu führen, die der britischen Regierung nahe standen. Später sickerte durch, dass es in diesen Gesprächen um einen Beendigung der Kampfhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und Deutschland und um ein gemeinsames Vorgehen gegen die Sowjetunion ging ...." [8]
Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass weder der Akademiker Falin noch der Journalist Zorin mit ihrem Erinnern an die Vorgänge in den Jahren 1939 - 1945 die ehemalige UDSSR und ihre damalige Führung in Schutz nehmen oder Jahrzehnte zurückliegende Konflikte aus heutiger Sicht bewerten wollten. Sie und andere –darunter Russlands gegenwärtige politische Führung – sind viel stärker betroffen und alarmiert über Vorgänge in der Gegenwart und Entwicklungen, die in Zukunft drohen.

Das NATO-Bündnis versteht sich in den letzten Jahren zunehmend als global agierende NATO des 21. Jahrhunderts, versucht das heutige Russland von fast allen Seiten einzukreisen und ist dabei, geschichtliche Entwicklungen immer dreister zu revidieren; der Westen ist aus dem Kalten Krieg so triumphierend hervorgegangen, dass er sogar nicht mehr davor zurückschreckt, die Nazis und ihre Kollaborateure zu entlasten, während das moderne Russland gleichzeitig als einer der "Schurken" des Zweiten Weltkriegs angeschwärzt wird. Angesichts dieser (besorgniserregenden) Entwicklung dürfte die eingangs aufgestellte These, dass wir auf dem Weg "vom Zweiten zum Dritten Weltkrieg" sind, nicht allzu weit hergeholt sein.

In Valentin Zorins Artikel steht auch: "Mancherorts möchte man die Nachkriegsgrenzen in Europa und im Fernen Osten revidieren, die Gültigkeit der UN Charta infrage stellen und die Urteile von Nürnberg (gegen führende Nazis) in der Versenkung verschwinden lassen. Moderne Revanchisten lenken und finanzieren die großangelegte Propaganda-Kampagne, mit der die Geschichte des Zweiten Weltkriegs gefälscht wird." [9]


Weiter oben wurde bereits festgestellt, dass sich die Führungspersonen Großbritanniens, der Sowjetunion und der USA auf der Potsdamer Konferenz im Sommer 1945 einig waren, dass Deutschland völlig demilitarisiert werden müsse. Alle Anzeichen deuteten darauf hin, dass Deutschland nach der systematischen Entwaffnung nie wieder eigenes Militär haben dürfe.

Stattdessen begannen die Vereinigten Staaten im Jahr 1950, als der Korea-Krieg begann, an dem Truppen der meisten ihrer neuen NATO-Verbündeten beteiligt waren und der zu einer bewaffnete Auseinandersetzung mit China eskalierte, an der Wiederaufrüstung der Bundesrepublik Deutschland und ihrer Aufnahme in die NATO zu arbeiten. (Nach heftigen innenpolitischen Kontroversen wurden am 2. Januar 1956 die ersten Bundeswehr-Freiwilligen einberufen.) Mitglieder des US-geführten Militärblocks drängten auf die Schaffung einer europäischen Verteidigungsgemeinschaft / EVG mit einer einheitlichen Armee, Marine und Luftwaffe, die sich aus den Streitkräften aller Mitgliedstaaten zusammensetzen sollte.

Ein EVG-Vertrag wurde im Mai 1952 unterzeichnet, aber von den Gaullisten und Kommunisten in der französischen Nationalversammlung abgelehnt. Mit der französischen Ablehnung war die EVG zwar gestorben, aber die Vereinigten Staaten, und Großbritannien fanden andere Möglichkeiten, um die Bundesrepublik zu remilitarisieren. (s. auch http://de.wikipedia.org/wiki/Europ%C3%A4ische_Verteidigungsgemeinschaft)

Mit der Schaffung der Westeuropäischen Union im Jahr 1954 wurde der Bundesrepublik Deutschland erlaubt – oder besser, sie wurde dazu ermutigt – sich wieder zu bewaffnen, und die Kontrolle über ihre Streitkräfte, die Bundeswehr, selbst auszuüben.

Im Jahr 1955 wurde die Bundesrepublik Deutschland in die NATO aufgenommen. Die Sowjetunion und ihre Verbündeten antworteten noch im gleichen Jahr mit der Gründung des Warschauer Paktes.

Zwei der wichtigsten Gründe für die im Jahr 1949 vollzogene Gründung der North Atlantic Treaty Organization waren die Stationierung von Atomwaffen in Europa – über welche die Vereinigten Staaten bei der Gründung des Bündnisses noch allein verfügten – und die Aufrüstung Deutschlands zu einer militärischen Festung auf dem Kontinent, die sich als transatlantischer Vorposten (und zur "Vorneverteidigung" der USA und Großbritanniens) eignete.

Alle die noch dem Irrglauben anhängen, die NATO sei als Verteidigungsbündnis gegen eine sowjetische Bedrohung Westeuropas notwendig gewesen, würden gut daran tun, sich folgende Tatsachen in Erinnerung zu rufen:

Der Warschauer Pakt wurde sechs Jahre nach der NATO und vor allem als Antwort auf die Ausweitung der NATO auf die Bundesrepublik gegründet.

Der Warschauer Pakt war schon lange dem Untergang geweiht und löste sich 1991 offiziell auf. Achtzehn Jahre später besteht NATO immer noch, obwohl es keine sowjetische oder andere glaubhafte Bedrohung mehr gibt.

Im letzten Jahrzehnt allein hat sie sich von 16 auf 28 Mitgliedsstaaten erweitert, und alle zwölf neuen liegen in Osteuropa, vier davon grenzen sogar direkt an Russland.

Während dieser letzten zehn Jahre führte sie ihren ersten Luftkrieg gegen Jugoslawien und ihren ersten Bodenkrieg in Afghanistan – beide außerhalb ihres selbst definierten Verteidigungsbereichs und den zweiten sogar auf einem anderen Kontinent, eine halbe Welt von Nordamerika entfernt und keinesfalls in der Nähe des Nordatlantiks.

Diese NATO dehnte sich offiziell in das Gebiet des ehemaligen Warschauer Paktes aus, als sie 1999 auf dem Gipfel zu ihrem 50. Jahrestag Tschechien, Ungarn und Polen aufnahm – während ihres ersten 78tägigen Bombenkrieges gegen Jugoslawien, zehn Jahre nach dem Ende des Kalten Krieges; sie lieferte damit eine unwiderlegbare rückwirkende Bestätigung ihrer wahren Natur und des Zwecks ihrer Gründung.

Der Militärblock hat weiterhin Atomwaffen in Europa stationiert, auch auf Flugplätzen in Deutschland, mit Langstreckenbombern und Raketen, die sie transportieren können. Die NATO hat erst kürzlich ihre Atomwaffendoktrin bestätigt, die auch den Ersteinsatz von Atomwaffen einschließt.

Der größte Militärblock der Welt, der als einziger überlebt hat und ein Drittel aller Staaten der Welt als Vollmitglieder oder in verschieden Partnerschaften umfasst, wurde nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs in Europa geboren. Von Anfang an war sein fundamentaler Zweck die Bündelung des militärischen Potenzials der Staaten im Westen, Norden, und und Süden des europäischen Kontinents zu einer engen aber ausdehnbaren Phalanx, die in Europa oder auch auf anderen Kontinenten agieren kann. Sieger und Besiegte des größten und mörderischen Konflikts der Geschichte – Großbritannien, die Vereinigten Staaten, Frankreich, Deutschland und Italien – wurden unter einem gemeinsamen militärischen Befehl zusammengeschlossen.

Der Übergang vom Zweiten Weltkrieg in einen noch katastrophaleren, weil atomaren Dritten Weltkrieg wurde zwar bisher vermieden, es gibt aber Gründe für die Annahme, dass der Zweite Weltkrieg eigentlich niemals endete, sondern nur seine Schauplätze wechselte. Als Beispiel für eine nahtlose Anpassung kann eine biografische Fallstudie dienen, die vor drei Jahren als beweihräuchernder Nachruf von der NEW YORK TIMES veröffentlicht wurde; der folgende Auszug ist daraus entnommen:

"General Johann-Adolf Graf von Kielmansegg war im Zweiten Weltkrieg Offizier in einer deutschen Panzerdivision und auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges Oberbefehlshaber der NATO-Landstreitkräfte in Mitteleuropa; er starb am 26. Mai (2006) in Bonn im Alter von 99 Jahren. ... Zu Beginn des Zweiten Weltkriegs war er Kommandeur einer Panzerdivision. 1940 nahm er an der deutschen Invasion Frankreichs teil, umfuhr die veralteten Befestigungen der Maginot-Linie in Ostfrankreich und brach zur Kanalküste durch. Nach Kämpfen an der russischen Front wurde er in den Generalstab nach Berlin berufen. Wieder zur Panzerwaffe versetzt, kämpfte er im Westen Deutschlands gegen die amerikanische Armee. ..." [10]
Es wäre faszinierend, zu erfahren, was Graf von Kielmansegg am Ende seines fast ein Jahrhundert dauernden Lebens über die Rückkehr seines Heimatlandes in die Reihe der Nationen dachte, die Truppen in benachbarte und weit entfernte Länder entsenden und dort Krieg führen.

Es wäre sicher auch sehr erhellend, von ihm zu hören, ob nach seiner Meinung in seiner Militärkarriere jemals ein Kurswechsel stattgefunden hat oder ob sie ihn nicht – einer logischen, wenn nicht sogar unvermeidlichen Entwicklung folgend – auf dem gleiche Pfad von der Wehrmacht in die NATO geführt hat.

Man darf wohl annehmen, dass der Graf am Ende seiner Tage sogar stolz auf ein Deutschland gewesen ist, das zum drittgrößten Waffenhändler der Welt geworden ist und mit 126 Nationen – also mit mehr als zwei Dritteln aller Staaten der Welt Abkommen über Waffenlieferungen geschlossen hat, das derzeit Truppen in Kriegs- und Konfliktgebiete in mindestens elf Ländern entsandt hat und beim NATO-Gipfel dieses Jahres seine Armee auch wieder zu Hause einsetzte.

Wednesday, April 25, 2012

Die neue NATO: Deutschland kehrt auf die militärische Weltbühne zurück

 18.07.2009
 
Muss Deutschland, nachdem es zwei verheerende Weltkriege angezettelt hat, auch wieder maßgeblich im dritten und letzten mitmischen und untergehen?

Rick Rozoff
Von Rick Rozoff, Stop NATO GLOBAL RESEARCH

Als die beiden aus dem zweiten Weltkrieg hervorgegangenen deutschen Staaten – die Bundesrepublik Deutschland und die Deutsche Demokratische Republik, also West- und Ostdeutschland – 1990 vereinigt wurden, war das für viele in Europa und auf der ganzen Welt eine glückliche Zeit voller Hoffnungen auf einen Kontinent des Friedens und vielleicht sogar der Abrüstung.

Obwohl die USA dem letzten Präsidenten der Sowjetunion, Michail Gorbatschow, versprochen hatten, die North Atlantic Treaty Organization / NATO nicht "einen Zoll" nach Osten auszuweiten, wurde durch die deutsche Wiedervereinigung nicht nur die ehemalige Deutsche Demokratische Republik von der Bundesrepublik vereinnahmt, die NATO und ihr Militärblock bewegten sich im Laufe der nächsten Jahre auch hunderte von Kilometern näher an die russische Grenze, und zwölf osteuropäischen Staaten schlossen sich ihr an. Fünf dieser zwölf neuen NATO-Mitglieder waren Republiken Jugoslawiens und der Sowjetunion gewesen, die beide nicht mehr existieren.

Es begann aber kein Zeitalter der Abrüstung in einem Europa ohne Militärblöcke und ohne Kriege. Nach dem Zusammenschluss der beiden deutschen Staaten und der gleichzeitigen Auflösung des Ostblocks und der UDSSR ein Jahr danach entstand ein Europa, das fast völlig von einer von den USA kontrollierten globalen Militärmacht beherrscht wurde.

Nur einige Monate nach der Wiedervereinigung begann Deutschland, das damals eine CDU/CSU-geführte Regierung unter Kanzler Helmut Kohl hatte, an der Aufsplitterung der Bundesrepublik Jugoslawien zu arbeiten, die gleichzeitig mit der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken in ihre Einzelstaaten zerbrach.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
Die Regierung Kohl und ihr FDP-Außenminister Hans-Dietrich Genscher drängten sofort auf die Anerkennung der jugoslawischen Teilrepubliken Kroatien und Slowenien (als selbständige Staaten). Kroatien war der Nachfolger des von den Nazis während des Zweiten Weltkrieg gegründeten unabhängigen Staates Kroatien, und Slowenien war damals unter Deutschland und seinen faschistischen Verbündeten Italien und Ungarn aufgeteilt worden.

Was die Regierung des gerade wiedervereinigten Deutschlands tat, lässt sich am besten mit einem Zitat aus Victor Hugos poetischem Drama "Cromwell" ausdrücken: Schmiedet das Eisen so lange es heiß ist, und lasst es beim Schmieden nicht kalt werden!

Ende 1991 hatte Deutschland die anderen Mitglieder der Europäischen Gemeinschaft, die jetzt zur Europäischen Union geworden ist, soweit gebracht, dass sie die beiden abgefallenen jugoslawischen Teilrepubliken (als selbständige Staaten) anerkannten. Als Berlin Druck (auf die anderen europäische Staaten) ausübte, warnte der stellvertretende serbische Außenministers Dobrosav Vezovic, dass sei "ein direkter Angriff auf Jugoslawien", der "Jugoslawien von der Weltkarte löscht".

Deutschland war schon wieder auf dem Weg, die Karte Europas neu zu entwerfen und würde bald bereit sein, zum ersten Mal nach dem Dritten Reich wieder militärische Gewalt außerhalb seiner Grenzen einzusetzen.

1995 schickte Berlin bereits 4.000 Soldaten nach Bosnien – zum größten Militäreinsatz im Ausland seit dem Zweiten Weltkrieg. Aber seine Rückkehr zur Anwendung militärischer Gewalt fand nach fast 55-jähriger Unterbrechung erst 1999 im Krieg der NATO gegen Jugoslawien statt.

Die vom Westen benutzte Begründung für diesen Krieg, die Operation Allied Force (Operation Vebündete Kraft), war die Behauptung, man müsse intervenieren, um in der serbischen Provinz Kosovo einen Völkermord zu verhindern. Der auf die heftig angefachte Krise folgende 78-tägige Bombenkrieg wurde dann auf eine Art gerechtfertigt, die der dänische Philosoph Soren Kierkegaard einmal "die teleologische Suspendierung der Ethik" genannt hat.

Diese Begründung war aber nur vorgeschoben. Die Abtrennung des Kosovo von Serbien und die weitere Zerschlagung der ehemaligen Bundesrepublik Jugoslawien in Teilrepubliken war der letzte Akt eines jahrzehntelangen Dramas, dessen Ausgang aber schon feststand, bevor sich der Vorhang zum ersten hob.

Im Januar 1991 richtete der ehemalige amerikanische Kongressabgeordnete Joseph Dio-Guardi in seiner Eigenschaft als Präsident der Albanian American Civic League (der Albanisch-Amerikanischen Bürgervereinigung) an den deutschen Kanzler Kohl folgende Forderung:
"Die Europäische Gemeinschaft sollte unter der derzeitigen Führung der Bundesrepublik Deutschland die Republik Kosovo als souveränen und unabhängiger Staat anerkennen, weil das die einzig logische und wirksame Lösung ist, um die Albaner im Kosovo von ihren kommunistischen serbischen Unterdrückern zu schützen."
Fünf Monate früher, im August 1990, hatte DioGuardi sechs US-Senatoren, darunter auch Robert Dole, auf einer Tour durch den Kosovo geführt. Ein Jahr, bevor der Krieg begann, waren in deutschen Zeitungen Schlagzeilen wie "Kinkel droht mit einem Eingreifen der NATO im Kosovo" zu lesen, womit der damalige deutsche Außenminister Klaus Kinkel gemeint war; der wurde auch 1998, wie folgt, zitiert: "Natürlich ist in Betracht zu ziehen, ob die Kosovo-Albaner unter moralischen und ethischen Gesichtspunkten dran gehindert werden dürfen, Waffen für ihre Selbstverteidigung zu kaufen."

Der kanadische Professor und politische Analyst Michel Chossudovsky hat auf seiner Website Global Research umfassend und pointiert über die Rolle des deutschen Bundesnachrichtendienstes / BND bei der Bewaffnung und Ausbildung der so genannten Kosovo Liberation Army (Kosovo-Befreiungsarmee) im Vorfeld und zur Vorbereitung des anschließenden NATO-Angriffs auf Jugoslawien berichtet. (s.http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=7996 und für die anschließende Entwicklung http://www.globalresearch.ca/index.php?context=va&aid=11239).

Im Kosovo überschritt Deutschland, das in den 90er Jahren schon Truppen nach Bosnien entsandt und ein Feldlazarett in Kroatien bereitgestellt hatte, die seit dem Zweiten Weltkrieg eingehaltene rote Linie, als sich die Luftwaffe mit ihren Mehrzweck-Tornados zum ersten Mal seit 1945 wieder an Kampfeinsätzen beteiligte.

Der Präzedenzfall wurde noch ausgeweitet, als Deutschland nach der Bombardierung mit mehr als eintausend seiner Soldaten auch an der im Juni 1999 beginnenden Besetzung des Kosovo durch NATO-Truppen teilnahm. Ein deutscher General (Klaus Reinhardt) übernahm den Befehl über die 50.000 NATO-Soldaten der Kosovo Force / KFOR.

Aus dem Gedächtnis sei der Bericht eines amerikanischen Reporters zitiert, der die Äußerung eines älteren Kosovo-Albaners bei der Ankunft der ersten deutschen Truppen etwa so wiedergegeben hat: "Wo seid ihr gewesen? Wir haben euch vermisst. Als ihr das letzte Mal hier wart, habt ihr die richtigen Grenzen gezogen."

Der Rubikon war überschritten. (Das italienische Flüsschen, das Cäsar beim Kampf um die Macht in Rom überquerte, steht als Symbol für eine folgenschwere Entscheidung.) Deutschland war von seinen westlichen Verbündeten vom Makel seiner Nazi-Vergangenheit befreit worden, und es stand ihm frei, wieder weltweit Truppen zu entsenden und Krieg zu führen.

In einem SPIEGEL-Artikel vom Februar dieses Jahres hieß es dazu: "Die Phase der deutschen Militärinterventionen, die vor 10 Jahren während des Kosovo-Krieges begann, ist keineswegs zu Ende, trotz der Tatsache, dass die Mehrheit der Deutschen das gern möchte. Im Gegenteil: Das Zeitalter von Auslandseinsätze für die Deutschen und ihre Streitkräfte hat gerade erst begonnen."

Die Büchse der Pandora (aus der nach einer griechischen Sage das Böse in die Welt kam) ist geöffnet, und seit 2007 wurden nach Angaben des deutschen Verteidigungsministeriums "rund 8.200 Soldaten bei Missionen in Afghanistan, im Libanon, in Bosnien, in Dschibuti, in Äthiopien, in Georgien, im Kosovo und im Sudan eingesetzt, und Deutschland ist zu einem der führenden Unterstützer internationaler Missionen geworden".

Wie Deutschland nach dem Kalten Krieg wiedervereinigt und die deutsche Öffentlichkeit auf seine neue internationale militärischen Rolle vorbereitet wurde, hat Diana Johnstone ein Jahr vor dem Kosovo-Krieg aufschlussreich analysiert. Es folgt ein Exzerpt aus ihrem Artikel "Seeing Yugoslavia through a dark glass (Jugoslawien durch ein dunkles Glas betrachtet
(s.http://www.globalresistance.com/articles/Johnstone/Yugo1.html), der verhältnismäßig lang ist, weil sie gründlich recherchiert hat.
"Im Bundestag forderte Joschka Fischer, der Chef der deutschen GRÜNEN, der im gleichen Jahr 1998 noch Außenminister wurde, die Abkehr vom Pazifismus weil (ein zweites) 'Auschwitz' verhindert werden müsse, verglich also die Serben mit den Nazis. In hochgeputschter selbstgerechter Empörung schlossen sich deutsche Politiker aller Couleur diesem Vorschlag an; sie nutzten Deutschlands Schuld aus der Vergangenheit nicht als Rechtfertigung für eine besondere Zurückhaltung, wie sie es bis zur Wiedervereinigung getan hatten, sondern im Gegenteil als Grund für ihr Angebot, 'ihren Anteil an der militärischen Last mittragen zu wollen'.

Im Namen der Menschenrechte gab die Bundesrepublik Deutschland ihren bisherigen Verzicht auf Militäreinsätze außerhalb des NATO-Verteidigungsbereichs auf. Deutschland konnte – dank der 'serbischen Bedrohung' – wieder eine 'normale' Militärmacht sein.

Deutsche Politiker schafften es sogar, in einer seltsamen Massenübertragung die Verhaltensweisen und die Schuld der Nazis den Serben anzuhängen. Für die Deutschen war das als eine Art entlastender psychologischer Projektion anzusehen, die dazu diente, den Deutschen ein willkommenes Gefühl wiedergewonnener Unschuld zu geben, weil die 'kriminellen" Serben jetzt die neuen Schurken waren. Aber die Hasskampagne gegen die Serben, die in Deutschland gestartet wurde, blieb nicht darauf beschränkt.

Wenn jemand 1989, nachdem die Berliner Mauer gefallen war, verkündet hätte, jetzt kann sich Deutschland wiedervereinigen, sein Militär nach Jugoslawien zurückschicken und das Land sogar wieder entlang ähnlicher Linien aufteilen wie 1941, als es schon einmal als Besatzungsmacht dort war, hätten sicher eine ganze Menge Leute Einwände erhoben. Und doch ist genau das geschehen, und viele der gleichen Leute, die eigentlich heftig gegen diesen schlimmsten revisionistischen Akt in der Geschichte seit dem Zweiten Weltkrieg hätten protestieren müssen, haben ihn ideologisch gerechtfertigt und gedeckt."
Die Kampagne war nicht ohne Wirkung in Deutschland, wie sich in nachfolgenden Ereignissen und durch die Rehabilitierung, Ehrung und sogar Honorierung von Nazi-Kollaborateuren – einschließlich ehemaliger Mitglieder der Waffen-SS – in Kroatien, Estland, Lettland und der Ukraine in den letzten Jahren erwiesen hat.

Im Anschluss an sein militärisches Eingreifen in Kroatien, Bosnien und Serbien entsandte Deutschland 2001 auch Truppen nach Mazedonien, nachdem bewaffnete Abteilungen der im Kosovo beheimateten National Liberation Army / NLA (der Nationalen Befreiungsarmee), eines Ablegers der von Ali Ahmeti gegründeten und geführten Kosovo Liberation Army / KLA, im Sommer 2001 in das Land einfielen. In stillschweigender Duldung der 50.000 NATO-Soldaten im Kosovo brachte Ahmetis Räuberbande Kämpfer, Waffen und sogar Artillerie an amerikanischen Kontrollpunkten vorbei über die Grenze zwischen dem Kosovo und Mazedonien, um tödliche Überfalle auf staatliche und zivile Ziele zu begehen.

Dabei gerieten einmal sogar 600 Bundeswehr-Soldaten ins Kreuzfeuer zwischen den NLA- Plünderern und Sicherheitskräften der (mazedonischen) Regierung.

Jahre später äußerte Benjamin Schreer, ein Militärexperte aus dem deutschen Institut für Internationale und Sicherheitsangelegenheiten in Berlin, zu der von Diana Johnstone beschrieben Entwicklung: "Die Entscheidung der SPD [der Sozialdemokratischen Partei] und der GRÜNEN, 1999 deutsche Truppen in Kosovo zu entsenden, hat die Bundeswehr verändert.... Die Bundeswehr agiert jetzt auf globaler Ebene."

Der Pressemitteilung, aus der das Zitat stammt, wurden auch die folgenden Details entnommen:
"Bei der Mission in Afghanistan waren zum ersten Mal seit dem Zweiten Weltkrieg deutsche Soldaten, ungefähr 100 Mann des Kommandos Spezialkräfte, wieder an Bodenkämpfen beteiligt.

Das Kommando Spezialkräfte, bekannter unter der Abkürzung KSK, ist eine vorzüglich ausgebildete und ausgestattete Spezialeinheit, die im Kosovo und in Afghanistan erfolgreich eingesetzt wurde. Die meisten ihrer Operationen waren jedoch geheim.

Nach dem 11. September 2001 wurden die deutsche Militäreinsätze und die Bereitstellung von Truppen stark ausgeweitet; zusätzlich zu den von Deutschland für die US-Operation Eagle Assist (Unterstützung für Adler) zur Verfügung gestellten AWACS-Maschinen, nahmen auch deutsche (Marine)einheiten an der Operation Active Endeavour zur Überwachung des Mittelmeers teil. Auch in Afghanistan und Ostafrika kämpfen deutsche Truppen – mit Marineeinheiten, Bodentruppen und Spezialkräften.

Die Bundeswehr, die nach der deutschen Verfassung ausschließlich zur Landesverteidigung vorgesehen ist, kann jetzt bewaffnete Truppen auch in fremde Länder entsenden."
Man hat es hervorragend verstanden, die Zerschlagung Jugoslawiens mit der Schlachtung des Osterlamms Serbien auf dem Altar Kosovo zu nutzen, um Jahrzehnte deutscher Schuld einfach wegzuwischen; Berlin war jetzt rehabilitiert und konnte die Rolle übernehmen, die ihm in der NATO zugedacht war: Die Rolle einer internationalen Militärmacht, die gleichzeitig auf vier Kontinenten operiert, mit einer viel größeren Reichweite und einem breiteren Engagement als unter Bismarck oder Hitler.

In einem Beitrag unter dem Titel "Die Vorbereitung des deutschen Militärs auf den Krieg" wurde 2005 (von der Deutschen Welle) berichtet, der deutsche Verteidigungsminister Peter Struck habe vorgeschlagen, "dass ... sein Ministerium sich auch auf Einsätze der Bundeswehr einstellen müsse, die über Friedenssicherung und Stabilisierung hinausgehen", und dass "die Bundeswehr gebeten werden könnte, in Zukunft eine stärkere Rolle in Afrika zu spielen."

Als er auf dem Weg nach Afghanistan deutsche Soldaten in Usbekistan besuchte, sagte Struck: "Für diejenigen unter uns, die nach dem Krieg geboren sind, ist das eine unangenehme Vorstellung, aber wir müssen realistisch sein. Es ist möglich, dass wir uns darauf einstellen müssen, streitende Parteien in anderen Ländern mit militärische Mitteln zu trennen", und dass die Bundeswehr bereit sein müsse, "Einsätze zur Durchsetzung des Friedens irgendwo auf der Welt durchzuführen".

Ende 2006 veröffentlichte Strucks Nachfolger, Verteidigungsminister Franz Josef Jung, ein 133-seitiges Weißbuch, in dem es heißt: "Die Bundeswehr muss von Grund auf in eine Interventionsarmee umstrukturiert werden."

In einem Artikel unter dem Titel "Germany plans to remake its Army into a rapid-reaction, humanitarian-intervention force" (Deutschland plant, seine Armee für schnelle Reaktionseinsätze bei Interventionen und humanitären Aktionen umzurüsten, s. http://www.accessmylibrary.com/coms2/summary_0286-28776859_ITM) kommentierte NEWSWEEK: "Dieser schnelle Veränderungsschritt ist wirklich beunruhigend. 1994 musste noch durch ein Urteil des Bundesverfassungsgericht geklärt werden, dass deutsche Soldaten überhaupt im Ausland eingesetzt werden dürfen. Und heute agieren annähernd 10.000 Bundeswehr-Soldaten an so entlegenen Plätzen wie Bosnien, Dschibuti und im südlichen Sudan."

Deutschland hat sich so an seinen gegenwärtigen globalen militärischen Status gewöhnt, dass Kanzlerin Angela Merkel letzte Woche deutschen Soldaten die ersten Kampfmedaillen seit dem Zweiten Weltkrieg verliehen hat.

Karikatur:© Kostas Koufogiorgos, www.koufogiorgos.de
"Das neue Ehrenkreuz für Tapferkeit ist der erste derartige Militärorden seit dem Ende des Zweiten Weltkriegs, bis zu dessen Ende die Nazis das Eiserne Kreuz verliehen haben, das dadurch beschmutzt wurde. Einige sehen das als ein weiteres Zeichen dafür, dass sich Deutschland seit der Wiedervereinigung im Jahr 1990 nach und nach von den diplomatischen und militärischen Beschränkungen verabschiedet, die es sich nach dem Zweiten Weltkrieg auferlegt hat."

In einer Kolumne der Londoner TIMES wurde die Wiederkehr eines militarisierten Deutschlands, das so expansionsfreudig und aggressiv wie vor dem Zweiten Weltkrieg ist – die von Frau Merkel ausgezeichneten Soldaten haben am Krieg in Afghanistan teilgenommen – mit dieser Lobrede begrüßt:
"Wenn es Deutschland wieder wagt, seine militärischen Helden stolz zur Schau zu stellen, ist es auf seiner Reise aus dem Dunkel diplomatischer und militärischer Verschleierung – über die Wiedervereinigung von 1990 – ganz sicher ans Ziel gelangt.

Deutschlands neuer Orden, das Ehrenkreuz, ist eine kühne Antwort auf die wachsende Rolle, die das deutsche Militär in der Welt spielt.

Die Verleihung durch Kanzlerin Angela Merkel markiert einen wichtigen Moment in Deutschlands Rückkehr ins Herz der Völkergemeinschaft."
Im November vergangenen Jahres legte der deutsche Verteidigungsminister Jung den Grundstein für "das erste nationale Denkmal für Soldaten, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Militärdienst des Landes umgekommen sind".

"Gefallene" und das Gedenken an sie wurden Jahrzehnte lang als Relikte einer dunklen fernen Vergangenheit betrachtet; sie gehören jetzt aber wieder zur Normalität, weil sich "Deutschland ... nach und nach aus seinen militärischen und diplomatischen Nachkriegsfesseln befreit hat und wieder Soldaten ins Feuer schickt, an (gefährlichen) Plätzen wie in Afghanistan".

Der Prozess der deutschen Wiedervereinigung, dessen erste Auswirkung die Einbeziehung des ganzen deutschen Territoriums in die NATO war, wurde vollendet mit der Wiedergeburt einer militärischen Großmacht, von der viele glaubten, sie sei 1945 endgültig untergegangen.

Das Mainstream-Wochenmagazin DER SPIEGEL schrieb 2005 in einem Beitrag mit dem Titel "Deutschlands Bundeswehr betritt die globale Bühne":
"Mit der Wiedervereinigung hat die Nation nicht nur ihre volle Souveränität wiedergewonnen. Sie musste sich auch wieder den Regeln unterwerfen, die während des Kalten Krieges praktisch auf Eis gelegt worden waren. Auf der neuen internationalen Bühne ist politischer Einfluss denjenigen vorbehalten, die bereit und fähig sind, ihre Interessen gemeinsam mit ihren Partnern durchzusetzen, notfalls auch gewaltsam mit militärischen Mitteln." In der Hymne auf die Bundeswehr heißt es dann weiter: "Heute ist die Bundeswehr zu einem der stärksten Werkzeuge geworden, das der deutschen Außenpolitik zur Verfügung steht.

Die deutsche Regierung ist dabei, sich eine völlig andere Art von Soldaten zu verschaffen. Die Elitesoldaten des Kommandos Spezialkräfte / KSK ... sind bestens ausgebildete Spezialisten, die mit ihren Kollegen vom britischen SAS oder der amerikanischer Delta Force durchaus mithalten können.

Deutschland hat endlich einen 'Zustand der Normalität erreicht' und seine Demokratie wird jetzt 'direkt dort verteidigt', wo auch immer sie bedroht wird. Das könnte überall sein, bald sogar in Afrika."
Auf dem Höhepunkt der fast zwanzig Jahre andauernden Bemühungen der Deutschen und ihrer Verbündeten, die Sozialistische Bundesrepublik Jugoslawien, dann ihren bereits gestutzten Nachfolger, die Bundesrepublik Jugoslawien, und schließlich Serbien zu zerrütten und zu zerschlagen, gab Berlin im Februar 2008, fast am ersten Jahrestag der vom Westen forcierten Abtrennung des Kosovo, bekannt, dass es der kurz vorher neu formierten Kosovo Security Force / KSF 200 Militärfahrzeuge schenken werde; die KSF ist die aufgerüstete Kosovo Liberation Army / KLA, und ihr früherer und heutiger Kommandeur hat bereits öffentlich seine Absicht verkündet, sich der NATO anschließen zu wollen.

Das deutsche Angebot ist "ein wesentlicher Beitrag zum Aufbau" der entstehenden Armee eines illegalen Gebildes, das von mehr als zwei Dritteln der Staaten der Welt, darunter Russland, China und Indien, nicht (als selbständiger Staat) anerkannt wird.

Im Februar hat in einem Interview mit Radio Kosovo Oberst Dieter Jensch, ein leitender Militär im deutschen Verteidigungsministeriums, geprahlt:
"Die Bundeswehr unterstützt die Kosovo Security Force durch materielle Hilfe, zu der auch die Spende von 204 Fahrzeugen und anderer technischer Ausrüstung gehört, und wir haben ein Team von 15 Berufsoffizieren damit beauftragt, beim Aufbau der KSF-Strukturen behilflich zu sein."

In dem Bericht, aus dem das obige Zitat stammt, hieß es weiter: "Der Wert der Militärhilfe wird auf 2,6 Millionen Euro geschätzt. Deutschland wird auch 15 Militärs entsenden, die beim Aufbau der KSF-Strukturen helfen und Mitglieder der KSF trainieren.

Es wird erwartet, dass Aufbau und Ausbildung der KSF ca. 43 Millionen Euro kosten. Deutschland ist unter den ersten Staaten, die beim Aufbau der KSF helfen. Es hat bereits 15 Offiziere entsandt, die den Aufbau und das Training der Sicherheitskräfte unterstützen."
Gestern der Balkan und heute die Welt!

(Anklang an den Refrain des berüchtigten Kampfliedes der SA: "Wir werden weiter marschieren, wenn alles in Scherben fällt. Denn heute gehört uns Deutschland, und morgen die ganze Welt!“)

luftpost-kl.de

Friday, April 6, 2012

Die Erziehung der Wilden: Wie der deutsche Imperialismus für Menschenrechte kämpft

Die Erziehung der Wilden: Wie der deutsche Imperialismus für Menschenrechte kämpft

Gepostet am 19. Oktober 2011 |
Die Erziehung der Wilden: Wie der deutsche Imperialismus für Menschenrechte kämpft
Früher war die Rede davon, dass die Afrikaner „geistig und moralisch doch so tief“ unter uns stehen. Als deutsche Truppen den Boxeraufstand in China niederschlugen, gab der Kaiser ihnen einen Auftrag: Sie sollten dafür sorgen, „dass niemals wieder ein Chinese es wagt, etwa einen Deutschen auch nur scheel anzusehen.“ Heute führt Deutschland Krieg für Menschenrechte. Geändert hat sich trotzdem nicht viel – das zeigt ein Ritt durch die Geschichte des deutschen Imperialismus.

„Germans to the front!“: Heroisierende Darstellung von deutschen Truppen während des Boxeraufstands

Neuaufteilung der Kolonien


„Wir Deutsche fürchten Gott, sonst Niemand auf der Welt!“
„Deutschland wird entweder Hammer oder Amboß sein.“ Diese Worte des ehemaligen Reichskanzlers von Bülow zeigen, in welcher Situation sich das kapitalistische Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts befand: Da Deutschland erst viel später als z.B. Frankreich und England einen entwickelten Kapitalismus hervorbrachte, kämpfte es erst um Kolonien, als ein Großteil der Erde schon unter den anderen Großmächten aufgeteilt war. Gleichzeitig wuchs die Bevölkerung Deutschlands zwischen 1870 und 1910 um 24 Mio. Menschen, der Anteil an der Weltindustrieproduktion Deutschlands stieg in diesem Zeitraum massiv an und Deutschland überholte seine europäischen Konkurrenten. Obwohl Deutschlands kurz vor Beginn des 1. Weltkriegs also sowohl das bevölkerungsreichste Land als auch das industriell führende Land Europas war, hatte es im Gegensatz zu Frankreich und England kaum Kolonien. Deshalb war Deutschland gezwungen, sehr viel mehr Kapital innerhalb Europas zu investieren, sich zugleich aber um eine Neuaufteilung des Kolonialbesitzes zu kümmern. Deutschland war wirtschaftlich stark, hatte aber kaum Möglichkeiten zur Expansion. Um dieses Missverhältnis zu lösen, musste der deutsche Imperialismus zu aggressiven Mitteln greifen: Er eroberte Kolonien und bereitete sich auf einen Krieg vor.

Ideologie und Meinungsmache


Ankündigung von Max Webers Vortrag "Das Polenthum in den deutschen Ostmarken" beim Alldeutschen Verband
Für die Durchsetzung der imperialistischen Interessen musste die eigene Bevölkerung möglichst geschlossen hinter die aggressive Politik gebracht werden. Zum einen gründeten sich viele Vereine und Verbände wie der „Alldeutsche Verband“. Sein Ziel war es, an der Heimatfront größtmögliche Unterstützung für die Weltmachtsambitionen Deutschlands zu gewinnen und die chauvinistische Ideologie im Bewusstsein der Deutschen zu verankern. Dies geschah unter anderem durch die Forderung nach einem deutschen Flottenbau, der Bewerbung deutscher Expansion und einer völkischen Rhetorik gegen die im Deutschen Reich lebenden Minderheiten, wie z.B. Polen und Franzosen.
Auf der anderen Seite wurden die wirtschaftlichen Interessen immer wieder verschleiert oder so umgedeutet, so dass sie als Erziehungsmission für die “unzivilisierten Wilden” (zahlreiche Plakate und Abenteuerromane aus den “deutschen Schutzgebieten” sind hierfür ein anschauliches Beispiel) erscheinen sollten. Auch für das gesamte deutsche Volk, auch die Arbeiterschaft, wäre ein starkes Deutschland eine Wohltat. Tatsächlich musste die Bevölkerung, und besonders die Arbeiterklasse, die Kosten der imperialistischen Abenteuer bezahlen. Um langfristig Unterstützung für den politischen Kurs zu gewinnen war es nötig, das Weltmachtstreben zu einer Überlebensfrage Deutschlands umzudeuten.

Mitteleuropa

Neben den imperialistischen Bestrebungen Deutschlands außerhalb Europas gab es auch Ideologen und Politiker, die sich besonders um eine deutsche Vormachtstellung in Europa bemühten. Politiker wie der Liberale Friedrich Naumann (Namensgeber der FDP-Stiftung) forderten damals ein „Mitteleuropa“ unter deutscher Führung und ohne Zollschranken. Das in seinen Investitionen und Ausfuhren eingeschränkte Deutschland strebte also schon damals wegen seiner Exportorientierung nach einer zentralen Machtposition in Europa. Und dafür sei es nötig, so Naumann, „Polen, Dänen, (…) nach Kräften zu entnationalisieren“.
Die Schwächung, die das Deutsche Reich durch den Ersten Weltkrieg erlitt, schob den imperialistischen Interessen für eine gewisse Zeit den Riegel vor. Jedoch lebten sowohl die Mitteleuropa-Strategie als auch die „Hammer oder Amboß“-Theorie weiter. Nur setzte man den Schwerpunkt statt auf Afrika nun auf die Sowjetunion, in der es Lebensraum, Rohstoffquellen, sowie billige Arbeitskräfte zu erobern galt. Der deutsche Imperialismus unterlag jedoch erneut und wurde durch die Existenz der sozialistischen Staatengemeinschaft bis in die 1990er Jahre in seinem Streben gezügelt.

Strategie: humanitäre Hilfe


Deutsche Soldaten im südlichen Kosovo 1999 (Foto: Nick Macdonald, CC BY-SA 3.0)
Nach dem Ende der DDR und der UdSSR machte sich der deutsche Imperialismus schnell wieder daran, die durch den Zweiten Weltkrieg und den Kalten Krieg verlorene Weltmachtstellung zurück zu erobern. Den Startschuss hierfür stellte der Angriff auf Jugoslawien Ende der 90er dar: Unter dem Vorwand, Deutschland würde dort einen Völkermord verhindern, bombardierte man das Land. In den Jahren zuvor hatte Deutschland die Konflikte zwischen den verschiedenen Nationalitäten des Landes jahrelang systematisch angeheizt. Dafür wurden unter anderem rechtsextreme, mafiaähnliche Strukturen wie die albanische UCK oder die sich auf die faschistische Ustascha berufenden Kroaten unterstützt. Ehemalige 68er wie Joschka Fischer deuteten den Massenmord an den europäischen Juden so um, dass Deutschland in der Pflicht stünde, ein „zweites Auschwitz“ an Muslimen auf dem Balkan zu vereiteln. Das größte Verbrechen in der Geschichte des deutschen Imperialismus musste als Begründung für den erneuten Aufstieg des Imperialismus herhalten. Und in Afghanistan, erzählen die Herrschenden, baut die Bundeswehr Schulen und gräbt Brunnen. Diese „humanitäre Hilfe“ ist nicht besser als die „Erziehung“, die die deutschen Kolonialherren früher den „Wilden“ aufgezwungen haben.
Knapp zehn Jahre nach dem Jugoslawien-Krieg ist die Bevölkerung bereits wieder so an Krieg und Militarismus gewöhnt, dass nicht mehr allein “humanitäre” Motive für imperialistische Bestrebungen herhalten müssen: Mittlerweile können Politiker und ranghohe Bundeswehr-Verantwortliche wieder von deutscher Weltgeltung und wirtschaftlichen Interessen sprechen, ohne dass es in der Bevölkerung zu einem Aufschrei kommt. Der Rücktritt des ehemaligen Bundespräsidenten Köhler ließ die Vermutung zu, es gäbe tatsächlich einen Konflikt zwischen wirtschaftlich motivierten Kriegstreibern und Menschenrechtlern in Uniform bzw. Rettern von „gescheiterten Staaten“ – Fakt ist jedoch, dass hinter beiden Argumentationssträngen die wirtschaftlichen Interessen des deutschen Kapitals stehen.
Was die Rolle Deutschlands in der EU angeht, scheint sich der Traum von Mitteleuropa-Theoretikern wie Naumann heute erfüllt zu haben: Mit dem Euro schufen sich die mächtigen Staaten (allen voran Deutschland und Frankreich) eine gemeinsame Währung, eine für das exportorientierte Deutschland sehr komfortable Wirtschaftszone ohne Zollgrenzen und eine schlagkräftige Armee. Die im Zuge der Wirtschafts- und Finanzkrise unter den „Rettungsschirm“ geratenen Staaten wie Irland und Griechenland unterliegen einem strengen Spardiktat des Imperialismus, das die Zinserwartungen u.a. deutscher Großbanken erfüllen und diese Staaten als Konkurrenten schwächen soll. Die Abhängigkeit der schwächeren EU-Staaten gegenüber Deutschland nimmt dadurch rapide zu.

Kein Ende in Sicht?

Die Macht der Banken und Konzerne, die Interessen von WAZ, Krupp, Hochtief und RWE haben Deutschland und die Welt mehrfach in Kriege gestürzt und werden dies weiterhin tun, wenn ihnen nicht Einhalt geboten wird. Der Sturz des Imperialismus ist die Voraussetzung für eine friedliche Entwicklung der Gesellschaft – ohne Krisen, Krieg und Barbarei.
Moritz, Bochum

http://www.sdaj-netz.de/2011/10/die-erziehung-der-wilden-wie-der-deutsche-imperialismus-fuer-menschenrechte-kaempft/